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Das Fach Erdkunde am MGS

Der Erdkundeunterricht am Märkischen Gymnasium vermittelt grundlegendes Orientierungs- und Weltwissen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Allgemeinbildung. Durch die Auseinandersetzung mit aktuellen globalen und regionalen Fragestellungen lernen die Schüler*innen, gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge zu verstehen und kritisch zu reflektieren. Themen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung oder Mobilität verdeutlichen dabei die enge Verknüpfung zwischen Mensch, Umwelt und Lebensraum.

  • Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung räumlicher Orientierung, die Analyse geografischer Prozesse sowie die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erkennen und zu bewerten. Die Lernenden erwerben fachliche, methodische und analytische Kompetenzen, etwa im Umgang mit Karten, Diagrammen, Statistiken und Modellen. Gleichzeitig fördert das Fach vernetztes Denken und die Fähigkeit, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Der Erdkundeunterricht orientiert sich an den curricularen Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen und verbindet naturwissenschaftliche, gesellschaftswissenschaftliche und wirtschaftliche Fragestellungen. Durch den fächerübergreifenden Ansatz werden vielfältige Bezüge zu anderen Disziplinen wie Biologie, Politik, Wirtschaft, Physik oder Sozialwissenschaften hergestellt.
Sowohl globale Entwicklungen als auch konkrete Beispiele aus dem unmittelbaren Lebensumfeld unserer Schüler*innen – etwa zur Stadtentwicklung oder Mobilität in Schwelm – werden im Unterricht thematisiert.

Die Leistungsbewertung berücksichtigt neben schriftlichen Leistungen insbesondere die aktive Mitarbeit, Präsentationen, projektorientiertes Arbeiten sowie den sicheren Umgang mit geografischen Arbeitsmethoden. Regelmäßige Rückmeldungen unterstützen die individuelle Lernentwicklung und fördern selbstständiges Arbeiten.

Durch aktuelle, lebensnahe Themen und unterschiedliche methodische Zugänge eröffnet das Fach vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Förderung. Unterschiedliche Interessen und Lernvoraussetzungen können gezielt berücksichtigt werden. Dabei stärkt der Erdkundeunterricht insbesondere die Fähigkeit zum kritischen Denken, zur Problemlösung und zur eigenständigen Urteilsbildung.

Der Erdkundeunterricht zeichnet sich durch seinen starken Lebensweltbezug und die Verknüpfung globaler Fragestellungen mit regionalen Beispielen aus. Aktuelle Themen wie Klimawandel, nachhaltige Entwicklung, Stadtplanung oder Mobilität ermöglichen den Schüler*innen des MGS eine unmittelbare Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft.